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Wiederkehrende PDF-Exporte ohne manuellen Aufwand: So funktioniert Automatisierung in der Buchhaltungssoftware
PDF-Zeitpläne automatisiert in Lexware erstellen bedeutet, Rechnungen, Berichte und Belege zu festgelegten Zeiten ohne manuelle Auslösung zu exportieren. Lexware bietet native PDF-Speicherung beim Drucken und E-Mail-Versand (Verwaltung > Einstellungen > Kundenoptionen), aber keine eingebaute Zeitplan-Funktion. Für vollautomatische, zeitgesteuerte Exporte nutzen Anwender externe Tools wie Windows Task Scheduler oder Workflow-Plattformen. Dieser Guide zeigt praktische Optionen und deren Einrichtung. OCR-Verarbeitung in Lexware Rechnungen automatisiert erfassen Exporte automatisiert planen
Bei PDF Zeitpläne automatisiert Lexware geht es darum, wiederkehrende Exporte einmalig zu konfigurieren und dann automatisch ablaufen zu lassen – ideal für Multi-Mandanten-Umgebungen und Compliance-Anforderungen. Die Software selbst speichert PDFs nativ beim Drucken; für echte Zeitplan-Logik sind externe Automatisierungstools erforderlich.
Kernaussagen
- Lexware unterstützt PDF-Generierung in bestimmten Druck- und E-Mail-Workflows – Pfad: Verwaltung > Einstellungen > Kundenoptionen (der genaue Funktionsumfang variiert je nach Produktversion). Der Speicherort ist im Dokumente-Ordner konfigurierbar.
- In den geprüften Lexware-Hilfeseiten ist keine native Zeitplan-Funktion dokumentiert – Für PDF Zeitpläne automatisiert Lexware können externe Tools wie Windows Task Scheduler genutzt werden.
- Multi-Mandanten-Tipp: Empfehlung: Erstellen Sie Ordnerstrukturen wie
Dokumente\Mandant_A\2024\Rechnungenfür bessere Übersicht. Dies ist eine bewährte Praxis aus der Anwendererfahrung, keine Lexware-Vorgabe.
- Best Practice: Testen Sie Zeitpläne zuerst mit einem Mandanten, bevor Sie sie auf alle ausrollen.
Was sind PDF Zeitpläne? – Definition und Anwendungsfälle
PDF-Zeitpläne in der Buchhaltungssoftware sind automatisierte Exporte von Rechnungen, Berichten oder Belegen zu festgelegten Zeiten (täglich, wöchentlich, monatlich) ohne manuelle Auslösung. Lexware selbst bietet keine Zeitplan-Funktion – Sie müssen externe Tools nutzen, um PDF Zeitpläne automatisiert Lexware einzurichten.
Typische Anwendungsfälle: Agenturen mit mehreren Mandanten (statt mehrfacher manueller Exporte täglich = 1 automatisierter Zeitplan), Steuerberater mit Mandanten-Reporting, Unternehmen mit täglichen Compliance-Anforderungen. Beispiele: Monatliche Umsatzauswertungen für die Geschäftsführung, wöchentliche Zeiterfassungsberichte für Projektleiter, tägliche Belegübersichten für die Buchhaltung.
Kernleitfaden: PDF Zeitpläne automatisiert in Lexware erstellen
PDF-Zeitpläne in Lexware automatisieren Sie in drei Schritten: (1) Native PDF-Speicherung aktivieren, (2) optional Zeiterfassungs-Integrationen anbinden, (3) für komplexe Szenarien externe Automatisierungstools nutzen. Die Multi-Mandanten-Verwaltung behandeln wir als eigenständiges Thema nach den Grundlagen.
Sie aktivieren zunächst die Lexware-eigene PDF-Funktion, erweitern bei Bedarf um Zeiterfassungstools und setzen für anspruchsvolle Anforderungen RPA- oder Workflow-Plattformen ein.
Schritt 1: Native PDF-Speicherung aktivieren
Automatische PDF-Speicherung aktivieren
1. Öffnen Sie Lexware und gehen Sie zu Verwaltung > Einstellungen > Kundenoptionen.
2. Aktivieren Sie ‚Beim Drucken automatisch PDF speichern' und ‚Beim E-Mail-Versand PDF anhängen'.
3. Der Speicherort ist standardmäßig im Dokumente-Ordner. Sie können ihn unter Verwaltung > Einstellungen > Datenpfade ändern.
4. Für Multi-Mandanten: Erstellen Sie Unterordner pro Mandant (Dokumente\Mandant_A, Dokumente\Mandant_B).
Wichtig: Diese Einstellung speichert PDFs NUR beim manuellen Drucken oder E-Mail-Versand – NICHT zeitgesteuert. Für echte Zeitplan-Automatisierung siehe Schritt 2 und 3.
Schritt 2: Partnerintegration konfigurieren (optional)
Zeiterfassungs-Integration für automatisierte Rechnungs-PDFs
Zeiterfassungstools wie TimeTrack oder clockin können über die Lexware-API angebunden werden, um erfasste Stunden automatisch in Rechnungen zu überführen. Die Konfiguration erfolgt in drei Schritten:
1. API-Zugang aktivieren: Öffnen Sie in Lexware Verwaltung > Schnittstellen > API-Verwaltung und generieren Sie einen API-Key.
2. Zeiterfassungstool verbinden: Tragen Sie den API-Key in den Einstellungen Ihres Zeiterfassungstools ein (Menüpunkt variiert je nach Anbieter).
3. Abrechnungsregeln definieren: Legen Sie fest, welche Projekte wann abgerechnet werden sollen – etwa monatlich am letzten Arbeitstag.
Das Zeiterfassungstool erstellt dann Rechnungen nach Ihrem Zeitplan und speichert die PDFs im definierten Zielordner.
Hinweis: Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit und den Funktionsumfang direkt beim Anbieter (TimeTrack, clockin oder andere Zeiterfassungstools).
Schritt 3: Externe Automatisierungstools einbinden
Zeitplan-Automatisierung mit RPA oder Workflow-Tools (für komplexe Szenarien)
Für Szenarien, die über Partnerintegrationen hinausgehen (z.B. "jeden Montag alle offenen Rechnungen mit Fälligkeit < 30 Tage exportieren"):
Option A: Windows Task Scheduler + PowerShell-Skript
- Erstellen Sie ein PowerShell-Skript, das Lexware öffnet, einen Bericht generiert und als PDF speichert.
- Planen Sie das Skript via Task Scheduler (z.B. täglich 6:00 Uhr).
- Vorteil: Kostenlos, lokal, keine externe Abhängigkeit.
- Nachteil: Erfordert technische Kenntnisse.
Option B: RPA-Plattformen – Robotic Process Automation (UiPath, Blue Prism, Automation Anywhere)
- Diese Tools simulieren Nutzerinteraktionen (Klicks, Eingaben) und können Buchhaltungsprozesse vollständig automatisieren.
- Statt jeden Morgen manuell Berichte zu exportieren, konfigurieren Sie einmalig einen Bot, der diese Aufgabe täglich übernimmt und die PDFs per E-Mail versendet.
- Vorteil: Flexibel, wartbar, skalierbar auf mehrere Mandanten.
- Nachteil: Kostenpflichtig; Preise variieren je nach Anbieter und Nutzungsumfang.
Option C: Workflow-Plattformen (Make, Zapier, n8n)
- Diese Tools verbinden Lexware-APIs mit anderen Systemen (z.B. E-Mail, Cloud-Speicher).
- Beispiel: "Wenn neue Rechnung erstellt, dann PDF generieren und in OneDrive speichern".
- Vorteil: Einsteigerfreundlich, viele vorgefertigte Integrationen.
- Nachteil: Abhängig von API-Verfügbarkeit; begrenzte Filteroptionen.
Multi-Mandanten-Verwaltung: PDF Zeitpläne zentral steuern
Bei mehreren Mandanten wird manuelle PDF-Verwaltung zum Bottleneck. Lexware bietet keine zentrale Zeitplan-Verwaltung – Sie nutzen externe Tools wie Windows Task Scheduler, Zapier oder Workflow-Plattformen (Make, n8n), um Zeitpläne für alle Mandanten zu orchestrieren.
Praktische Architektur:
1. Lokale Ordnerstruktur: Dokumente\Mandant_A\2024\Rechnungen, Dokumente\Mandant_B\2024\Rechnungen etc.
2. Zentrale Zeitpläne: Definieren Sie Zeitpläne zentral, die Daten aus allen Instanzen abrufen und PDFs in mandantenspezifischen Ordnern speichern.
3. Gemeinsamer Speicher: NAS oder Cloud-Ordner für zentrale Archivierung.
Beispiel-Workflow: Ein Zeitplan ‚Monatliche Rechnungen' exportiert am 1. jeden Monats alle offenen Rechnungen aus allen Mandanten und legt sie in separaten Ordnern ab – ohne dass Sie Lexware öffnen müssen.
Erweiterte Orchestrierung:
Bei mehreren Lexware-Instanzen ist zentrale Steuerung essentiell:
1. Lexware-API nutzen: Lexware Office 2023+ bietet eine zentrale API-Verwaltung (Verwaltung > Schnittstellen). Hier können Sie API-Keys für alle Mandanten generieren.
2. Zentrale Workflow-Plattform: Nutzen Sie Make, n8n oder ein Custom-Dashboard, um Zeitpläne für alle Mandanten zu orchestrieren.
3. Beispiel-Workflow: "Jeden 1. des Monats → Für Mandant A, B, C: Offene Rechnungen exportieren → In \\Server\Rechnungen\[Mandant]\[Monat] speichern → Geschäftsführer benachrichtigen".
4. Fehlerbehandlung: Konfigurieren Sie Benachrichtigungen bei fehlgeschlagenen Exporten (etwa "Rechnungs-Export Mandant C fehlgeschlagen – API-Timeout").
5. Audit-Log: Alle Exporte sollten zentral protokolliert werden (Zeitstempel, Benutzer, Mandant, Anzahl Dokumente). Eingangsrechnungen zentral verwalten
Best Practices für automatisierte PDF Zeitpläne in Lexware
Drei Praktiken sichern zuverlässige PDF-Automatisierung: konsistente Namenskonventionen, Fehlerbenachrichtigungen und Tests vor dem Rollout.
Konsistente Namenskonventionen etablieren
Automatisch generierte PDFs landen in Ordnern mit Hunderten anderen Dateien. Ohne klare Namenskonvention wird die Suche zum Geduldsspiel. Nutzen Sie ein Schema wie [Mandant]_[Dokumenttyp]_[JJJJ-MM-TT].pdf, beispielsweise MandantA_Rechnung_2024-03-15.pdf. So bleiben Exporte auch bei hohem Volumen durchsuchbar und sortierbar.
Fehlerbenachrichtigungen einrichten
Automatisierte Prozesse scheitern gelegentlich – etwa bei Netzwerkproblemen oder geänderten Zugangsdaten. Richten Sie E-Mail-Benachrichtigungen ein, die Sie bei fehlgeschlagenen Exporten sofort informieren. So vermeiden Sie, dass fehlende PDFs erst Wochen später auffallen.
Zeitpläne vor Rollout testen
Bevor Sie einen Zeitplan produktiv schalten, führen Sie einen manuellen Testlauf durch. Prüfen Sie: Wird die PDF korrekt generiert? Landet sie im richtigen Ordner? Stimmt der Dateiname? Ein fünfminütiger Test spart Stunden Fehlersuche.
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